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La Palma
Eine der sieben Hauptinseln der Kanaren ist La Palma. Das Eiland ist etwa 60 Kilometer von der Hauptinsel Teneriffa entfernt und gehört zur spanischen Region Santa Cruz de Tenerife im Atlantik. Sie liegt im Nordwesten und trägt eigentlich den Namen San Miguel de la Palma. Dieser Name entstand am 8. Juni 1492. Ein königliches Dokument sprach am Tag des San Miguel dem Eroberer Fernà ndez de Lugo die Insel zu.
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Das Eiland hat eine Grundfläche von etwa 708 Quadratkilometern. Dort zu finden ist Santa Cruz de La Palma. Die Hauptstadt ist ganz im Osten. Dort leben über 14.000 Einwohner. Der hier angesiedelte Flughafen wird mehrmals in der Woche angeflogen. Linienflüge sind zu den Nachbarinseln und zur spanischen Hauptstadt Madrid möglich. Auf der Insel wird wie in Spanien üblich mit Euro bezahlt. Geld kann in größeren Städten an Automaten abgehoben werden. Die Touristikzentren wechseln auch Geld. In Spanien gibt es keine gesetzlichen Ladenschlusszeiten. Prinzipiell gilt im Winter frühestens eine Öffnung ab 8 Uhr. Geschlossen wird nach Mittag zur Siesta. Zumeist öffnen die Läden wieder ab 15 Uhr. Der Ladenschluss wird sehr unterschiedlich gehalten, die Schließzeit liegt zwischen 18 - 21 Uhr. Im Sommer schließen die Läden bis auf Supermärkte gegen 14 Uhr. La Palma ist vulkanischen Ursprungs und gehört zu einem Gebirge auf dem Grund des ca.4000 Meter tiefen Atlantiks. Gerade der prächtigen Vegetation und der blühenden Landschaft wegen wurde die Insel als "die grüne Insel" bekannt. Viele Wanderer und Naturliebhaber bereisen das Eiland um diese Einzigartigkeit zu erleben. Ursache dieses Naturereignisses ist das Zusammenspiel der fortlaufenden Passatwinde und des trockenen Wüstenwindes Calima. Wie auf den Kanaren üblich setzt sich das mäßige Klima durch. Zu warm wird es daher im Sommer nicht. Die Temperatur liegt bei ca. 28°. Im Winter wird es nicht kälter als 18°. Der Norden ist ein wahres Wanderparadies. Ein Ziel ist die Caldera de Taburiente. Ein riesiger Errosionskrater lädt ein durch stark mit Kiefern bewaldete Gebirgsketten zu wandern. Im Nordosten wird auch etwas fürs Auge geboten. Ein kleines Dorf namens San Andrés ist noch weitläufig mit seinen alten Gemäuern erhalten. Einige kleine Cafés laden dort ein sich von der Wanderung zu erholen. Im Osten erstreckt sich eine weitere Touristenattraktion. Hier ist das Schwimmen ungefährlich und somit ein lockendes Urlaubsziel. Grandiose Buchten bieten naturbelassene Becken für Kinder. Der Süden ist für seinen exzellenten Weinanbau bekannt. Eine Weinprobe sollte unbedingt auf der To-Do-Liste für Teneriffabegeisterte stehen. Neben den Gaumenfreuden gibt es Sehenswürdigkeiten wie die ''San Antonio de Abad'', eine Kirche aus dem 16. Jahrhundert. Der ''Mirador Las Indias'' ist wohl das beliebteste Ausflugsziel in der Südspitze. Dort wird das Salz nach alter Tradition in Handarbeit gewonnen. Im Westen liegt Los Llanos de Aridane, die mit 20.000 Einwohnern Einwohnerreichste Stadt des Eilands. Neben verschiedenen Attraktionen wie die große Kirche im Zentrum der Stadt, die Iglesia de Nuestra Señora de los Remedios, ein kleiner Stadtpark mit exotischen Pflanzen und kleinen Tiergehegen gibt es hier auch viele Einkaufsmöglichkeiten. Vor allem mit einheimische Spezialitäten wie z.B. Papaya Konfitüre, Palmenhonig und Ziegenkäse werden Touristen gelockt.
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